Baufinanzierung richtig einschätzen
Für Bauherren gilt es, die Finanzkrise zu ihren Gunsten auszunutzen.
Die Baufinanzierung ist günstiger denn je – das gilt auch für die
Anschlussfinanzierung! Wer sich informiert, kann beim Baudarlehen
sparen. Man sollte allerdings Vorsicht walten lassen und die
Laufzeit so gering wie möglich halten. Wer heute Baugeld aufnimmt
und die Zinsen für die nächsten zehn Jahre festschreibt, der freut
sich innerhalb dieser Zeit über die geringen Kosten vom
Baukredit.
Dadurch, dass man aber die monatliche Tilgung so niedrig wie möglich
halten wollte und nur geringe Raten gezahlt hat, ist nach den zehn
Jahren nur ein geringer Teil der Immobilien abbezahlt. Und wie dann
der Zinssatz für die Hausfinanzierung aussieht, vermag heute noch
keiner vorauszusagen. Wie kann man dem vorbeugen und die
Baufinanzierung richtig angehen?
Zunächst einmal beginnt das bei der
Immobilie selbst. Anstelle eines Hauses für 175.000 Euro kann man
vielleicht auch eine Alternative für 150.000 finden. Die
Baufinanzierung wird schon um 25.000 Euro gedrückt, wodurch aus der
Zinssatz sinkt und man eine kürzere Laufzeit einplanen kann.
Außerdem lässt man sich über Förderungen informieren.
Niedrigenergiehäuser werden mit 40 Prozent, teilweise sogar mit 60
Prozent Förderung bedacht. Wer die Immobilien als Geldanlage und
nicht für die Eigennutzung erwirbt, kann steuerlich noch einige
Vorteile rausholen. Die Baufinanzierung ist an sich ziemlich
einfach, man sollte sich nur umfassend beraten lassen – und logisch
überlegen. Wo können Zinsen für die Baufinanzierung so gedrückt
werden, dass sich die Laufzeit verringert? Das sollte das Ziel bei
den Überlegungen sein, um nicht in zehn Jahren mit heftigen Zinsen
dazustehen. Tipp: Mit der
Wohn-Riesterrente staatliche Zuschüsse bei der Baufinanzierung
zunutze machen. |