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Strompreis steigt unaufhörlich



Das Gefühl, das man bei der jährlichen Stromabrechnung bekommt, kennt wohl ein Jeder. Es gleicht einem entsetzen Grauen, denn schon wieder steht eine Nachzahlung ins Haus. Dabei hat man doch Strom eingespart, wo es nur irgend ging. Brav wurden Kippsteckdosen genutzt, die Heizung herunter gedreht, die Glühbirnen gegen Energiesparlampen eingetauscht. Doch gebracht hat es nichts, wie die Abrechnung über den Strom zeigt.

Schuld daran ist man aber nicht selbst. Denn die Strompreise steigen. Während die Riesen auf dem Markt, die großen Vier, die Schuld auf Vater Staat und die Steuer auf Strom schieben, weist dieser jegliche Schuld von sich. Die Strompreise steigen deshalb, so heißt es, weil die Konzerne ihre Monopolstellung ausnutzen und untereinander Preisabsprachen treffen. Ob dies stimmt und warum das Bundeskartellamt dann nicht einschreitet, diese Fragen beantworten die Politiker dabei aber nicht.

Sie verweisen nur darauf, dass die Strompreise durch jeden selbst gesenkt werden könnten, und zwar mit einem Wechsel des Stromanbieters. Diesem Wechsel sollte natürlich ein Strompreis Vergleich voraus gehen. Und mitunter kann man hier tatsächlich den einen oder anderen Euro einsparen - allerdings meist nur bis zur nächsten Preisrunde, in der die Strompreise wieder erhöht werden. Zudem kann man sich gegen die Steuer auf die Strompreise bei keinem der Anbieter entziehen. Jeder Strompreis Vergleich ist machtlos gegen die Steuer, die die Anbieter von Strom nun einmal an ihre Kunden weiter reichen müssen. Ihnen bleibt hier keine andere Wahl. Wer sich also dagegen wehren will, dass die Strompreise steigen, hat keine Chance. Ein Strom Anbieterwechsel alleine reicht in jedem Fall nicht aus. Man kann wirklich nur versuchen, die Strompreise zu senken, indem man noch mehr Strom einspart.